Herausforderungen beim Windstrom, Stand der Pflege und die Ausbildung im Fleischereihandwerk

Während der sitzungsfreien Zeit sind Bundestagsabgeordnete meistens in ihrer Heimat anzutreffen. Daheim in der Region nehmen sie beispielsweise Termine wahr oder sprechen mit Bürgerinnen und Bürgern.

Einen solchen Wahlkreistag nutzte der Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD), um sich über die verschiedensten Themenbereiche in seinem Wahlkreis zu informieren, mit regionalen Pressevertretern zu sprechen und den Bürgerinnen und Bürgern ein offenes Ohr zu bieten.

Den Wahlkreistag am 01.11.2019 eröffnete ein Interview mit der „KirchenZeitung“, in dem sich Heil arbeitsmarktpolitischen Fragen stellte. Im Anschluss folgte ein Betriebsbesuch bei der Firma „WindStrom“. Die Geschäftsführung des seit 25 Jahren bestehenden und auf die Realisierung von Windenergieanlagen spezialisierten Unternehmens präsentierte Hubertus Heil die aktuellen Herausforderungen der Branche. Gegenwärtig sei die Windenergiebranche in einem schwierigen Zustand: die Akzeptanz der Windenergie gehe zurück, fehlende Rechtssicherheit und ein kompliziertes Genehmigungsverfahren mache die Realisierung von Windkraftanlagen schwierig. Die Experten aus Alvesse machten im Dialog deutlich, dass beispielsweise Ausgleichzahlungen der Betreiberfirmen nach dem Brandenburger Modell an die Kommunen ein Anreiz schaffen könnten.

Der Termin führte Hubertus Heil zur Seniorenresidenz „Brockenblick“ in Gadenstedt. Gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Möhle folgte Heil der Einladung der Residenz und diskutierten im Rahmen eines „politischen Kaffeeklatsches“ mit den Bewohnern, der Geschäftsführung und den Mitarbeitenden der Seniorenresidenz die aktuelle Pflegesituation.

Den Abschluss des Wahlkreistag bildete der Besuch der „Fleischerei und Partyservice Fornfett“. Inhaber Lothar Fornfett betreibt mit seinem Familienbetrieb eine eigene Tierzucht sowie eine über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Schlachterei. Schlachtermeister Fornfett präsentierte Heil, Möhle sowie Vertretern des SPD-Arbeitskreises Wirtschaft seinen Betrieb. Bei frischem Gulasch konnten sich die Anwesenden über die Qualität der Ware informieren und in geselliger Atmosphäre aktuelle Themen der Landwirtschaft sowie des Handwerks diskutierten.

Nach vielen interessanten Gesprächen und voller Eindrücke machte sich Hubertus Heil wieder auf den Weg nach Berlin, um sich weiter für die Belange der Peinerinnen und Peiner in Berlin einzusetzen.