Dabei ging es besonders um die Zukunftsfähigkeit der Branche - etwa beim Thema Elektronantrieb, Energieeffizienz oder Fachkräfte. Insobesondere der drohende Fachkräftemangel war ein Thema, dass bald auch die Automobilbranche zu spüren bekommen könnte. Hubertus Heil betonte, dass es in manchen Branchen schon jetzt einen Fachkräftemangel gäbe. Daher sei es umso wichtiger, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu qualifizieren. Angesichts von 40.000 Jugendlichen, die jedes Jahr die Schulen ohne Abschluss verlassen, sei es noch ein weiter Weg, den zu gehen jedoch unabdingbar sei. "Wir müssen das Potential, das wir in Deutschland haben, ausschöpfen", so Heil. "Volkswagen ist der wichtigste Arbeitgeber in Niedersachsen, daher muss es im Sinne des ganzen Landes sein, sich zukunftsfähig aufzustellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben."
Fachkräfte und Elektroantrieb: Diskussion über die Automobilindustrie von morgen
Am 30. August lud Friedrich-Ebert-Stiftung zur Wirtschaftskonferenz "Zukunft der Automobilindustrie" ein. Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, VW-Personalvorstand Horst Neumann, der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Bernd Wehlauer, der Geschäftsführer beim Verband der Automobilindustrie Klaus Bräunig und Hubertus Heil diskutierten gemeinsam die Zukunft des im Forum Autovision in Wolfsburg.