Der Betriebsrat des großen Gifhorner Ingenieursdienstleisters IAV hatte am 13. März 2017 zur Betriebsversammlung gerufen und den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen sowie den Gifhorner Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil eingeladen.

Zu Beginn des Besuchs wurden den Gästen die neuesten Technologien des Cloudcars und des Digital Marketplace vorgeführt. Unter anderem durfte der Ministerpräsident ein virtuelles Entwicklungslabor samt dreidimensionaler Steuerung und 3D-Brille testen. Auch die Steuerung eines Fahrzeuges über ein Tablett war bereits möglich.

Auf der Betriebsversammlung zeigte sich Ministerpräsident Stefan Weil beeindruckt von den Technologien und bekräftigte die hohe Kompetenz bei der Mobilitätstechnologie in Ostniedersachen erhalten und fördern zu wollen: „Ich bin froh, dass es die IAV in Ostniedersachsen gibt.“

Der stellevertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil sprach im Anschluss vor den Beschäftigten des Betriebes. Hubertus Heil unterstrich die Bedeutung von Unternehmen wie der IAV im kommenden Strukturwandel der Automobilindustrie hin: „Die IAV in Gifhorn ist ein erfolgreiches Unternehmen in unserer Mobilitätskompetenzregion, dass zukunftsfähige Arbeitsplätze bietet. Solche Betriebe werden wichtig, um in unserer Region einen Strukturbruch zu vermeiden und eine erfolgreiche Strukturpolitik gestalten zu können.“

Auch auf lokale Mobilitätsprobleme ging der Gifhorner Abgeordnete ein: „Wir müssen unsere eigenen Mobilitätsprobleme in der Region endlich lösen. Deshalb bin ich froh, dass wir mit dem baldigen Bau der B4 und den erhöhten Regionalisierungsmitteln für den Öffentlichen Nahverkehr die Grundlagen für eine Verbesserung der Verkehrssituation gelegt haben.“